Brand Experiences
Wie die Vereinfachung Ihres Content-Ökosystems Ihre CX stärken wird
Von Lian Stevenson
Wie die Vereinfachung Ihres Content-Ökosystems Ihre CX stärken wird

Dieser Beitrag wurde im englischen Original von Lian Stevenson, Director, Consulting Europe, SGK, verfasst.

Content. Wissen Sie wirklich, was das ist und was es für Ihre Marke bedeutet? Wenn Sie an die Kunden denken, die Ihre Marke kaufen, haben Sie je darüber nachgedacht, wie dieser Vorgang von A bis Z aussieht?

Wir leben in einer Welt, die von so vielen verschiedenen Kanälen überflutet wird, die alle irgendeine Art von Content erfordern. Auf dem Weg zum Kauf wird ein Kunde mit Ihrer Marke viele Male in Berührung kommen; die Erfahrung die dabei gemacht wird hat einen entscheidenden Einfluss auf die Umsatzsteigerung.

Eine konsistente Botschaft über alle Kanäle hinweg kann die Kaufabsicht um 90% und die Markenwahrnehmung um 68% steigern, und 1 von 3 Verbrauchern wird aufgrund schlechter Informationen ein anderes Produkt als das beabsichtigte kaufen.

Diese Nachfrage nach Content stellt Marken vor eine Herausforderung: Erhöhung der Ausgaben für Content, während gleichzeitig die Budgets reduziert oder begrenzt werden.

Unabhängig davon, an welchem Punkt der Kommunikation in der customer Journey sich Marken befinden, sie realisieren, dass ihr Content besser sein könnte.
Die Herausforderung besteht darin, zu wissen, wo mit Verbesserungen begonnen werden sollte.
Beginnen Sie mit der Frage "Welchen Content produzieren Sie?“
Obwohl dies eine relativ einfache Frage zu sein scheint, erhalten wir oft eine fragmentierte, unvollständige und inkonsistente Antwort.

In den meisten Unternehmen sind Content- und Produktdaten im Allgemeinen über mehrere interne Geschäftssysteme, Partnernetzwerke und Lieferkettennetzwerke verteilt.

Zu unseren häufigsten Beobachtungen gehören:

  • Unterschiedliche Definitionen dessen, was innerhalb einer Organisation als "Content“ gilt
  • Viele Abteilungen arbeiten isoliert
  • Jede Abteilung erstellt ihre eigenen Inhalte, basierend auf ihren eigenen Bedürfnissen, ihrer eigenen Strategie und ihrem eigenen Budget
  • Verschiedene Partner und Agenturen erstellen den Content
  • Es gibt keine eindeutige Quelle für erstellte Daten.
  • Gleiche oder ähnliche Inhalte werden von verschiedenen Abteilungen erstellt
  • Die Markenintegrität wird verwässert
  • Es gibt keinen festen Besitzer der Inhalte
  • Globale Prozesse sind noch komplexer

Die Lösung des digitalen Marketings für diesen Bedarf an wachsenden Inhalten besteht nicht darin, mehr Inhalte zu erstellen, sondern Ihre Inhalte zu vereinfachen, um ihre Wirkung zu verstärken.

Wie können Sie Content erstellen und ihn dann zur Benutzung in anderen Bereichen wiederverwenden?

Dies kann so einfach sein, wie die Erstellung einer Produktaufnahme in mehreren Formaten, die es Ihnen ermöglicht, sie für verschiedene Kanäle zu verwenden. Klingt simpel, aber dafür müssen Sie Ihre Herangehensweise an digitale Inhalte neu überdenken.

Es muss sich um einen unternehmensweit kooperativen Ansatz handeln, der vier Schlüsselbereiche definiert und aufeinander abstimmt:

Brand strategy: das Leistungsversprechen für jedes Marktsegment.

Brand experience: die Gefühle, die die Marke in Menschen anregen möchte.

Customer experience: die Vertriebskanäle, in denen die Kunden mit der Marke interagieren.

Consumer experience: die Interaktion des Endkunden mit der Marke.

Wenn wir mit unseren Kunden über Content Optimierung sprechen, arbeiten wir mit ihnen zusammen, um ihre Content journey oder ihr Ökosystem zu vereinfachen.
Wir beginnen mit der Journey der Endkunden und dem Touchpoint, mit dem sie interagieren.

Indem wir uns vor Augen führen, wer an der Erstellung von Inhalten beteiligt ist, welche Systeme zur Verwaltung, Speicherung und Bereitstellung von Inhalten vorhanden sind, welche Kanäle für die Inhalte genutzt werden und welche User diese verwenden, können wir die Probleme und Ursachen detailliert identifizieren. Dies ermöglicht uns, das Framework und die Lösungen zu entwickeln, um verbesserte Inhalte bereitzustellen.

Eine häufige Frage ist, ob wir ein DAM-System (Digital Asset Management) für die Inhalte eines Kunden erstellen können. Die Antwort ist ja, aber zuerst müssen wir verstehen, wofür es eingesetzt werden soll. Während wir ihr Content-Ökosystem und ihre Conent Journey überprüfen, entpuppt sich die finale Lösung oft als eine ganz andere.

Nur durch die Vereinfachung Ihres Verständnisses Ihres Content -Ökosystems können Sie die Grundlagen für eine fokussierte, strukturiertere, zentralisiertere, optimierte und letztendlich verstärkte Content -Strategie schaffen.

Wenn Sie also darüber nachdenken, einen neuen Content zu erstellen, denken Sie darüber im Kontext Ihres Content-Ökosystems nach und überlegen Sie, wie er im gesamten Unternehmen eingesetzt werden kann, damit er noch besser greift und funktioniert.


Über Lian Stevenson
Lian verfügt über 19 Jahre Erfahrung in der Bereitstellung strategischer Inhalte für ein großes Portfolio an britischen Blue-Chip-Einzelhandelsmarken. Als Teil des Consulting-Teams von SGK hat sie Initiativen umgesetzt, um CPG-Kunden wie Britvic, J&J, General Mills und Iceland zu helfen, verbesserte Lieferketten-Workflows zu liefern, die Markteinführung zu beschleunigen, Ressourcen zu optimieren und die Gesamtkosten zu senken.
Lian ist Lean Six Sigma-akkreditiert und eine zertifizierte Change-Management-Fachfrau.